Harald
Physik-Studium in Tübingen,
Rechner und DCF77 seit ~1980,
(La|Con)TeX seit 1986,
UNIX seit ~1987,
Linux seit 1992 (0.98.4),
XFree86-Treiber fuer S3 von ~1993-2001.
Von 2001 bis 2014 bei der science+computing ag in Tuebingen als SW-Entwickler.
Seit 2014 nun bei Bosch Sensortec GmbH in Kusterdingen/Reutlingen als "System Expert" fuer Linux und Android (Treiber).
Weitere Interessen sind u.a. Kernel, System-Technik und -Tools, Hardware, Grafik (-Treiber,-HW), Embedded-Systeme und Messtechnik, GPS und OpenStreetmap, Fotographieren u.v.a.m.....
Beiträge
Die Idee kam bei einem Shell-Vortrag von Leyrer anno 2023:
es gibt so viele verschiedene Klammer-Typen in der Shell, und so viele verschiedene Einsatzmoeglichkeiten und Bedeutungen. Darueber zu reden, Unterschiede aufzuzeigen und auch Fragen zu beantworten ist das Ziel dieses "Greybeard Vortrags" von Leyrer, Martin Schulte und mir.
ein kleiner Einblick ins Thema:
gpn24
(gpn24)
{gpn24}
{ gpn24 }
{ gpn24 ; }
ls -l [gpn24]
uvam.
System-Probleme aller Art lassen sich mit Strace analysieren. Prozessanläufe in Linux erkennen und verstehen Anwender so viel besser.
Strace ist ein wahres Wundertool. Anwender, die es einsetzen erfahren damit viel über die Abläufe und Interna von Linux: Mit Strace beobachten sie einzelne oder mehrere Prozesse zur Laufzeit auf System-Call-Ebene. Damit lassen sich bei vielen Problemen sehr einfach wertvolle Informationen zum Debuggen gewinnnen, etwa welche Konfigurationsdateien Prozesse wirklich lesen oder was die letzte Datei oder Shared Library vor einem Crash war.
Bei Performanceproblemen fördert Strace interessante Informationen zu Tage, etwa wie oft Linux einen Systemaufruf ausführt, wie lange der dauert oder wie lange das Programm selbst zwischen den Kernel-Calls arbeitet. Der kompette I/O eines Programm, sei es der Festplatten oder des Netzwerks lässt sich mit Strace elegant protokollieren und später offline analysieren. Experten spielen diese sogar später wieder ein, dank präzieser Timestamps bei Bedarf sogar in "Echtzeit". Der Vortrag soll anregen, viele rätselhafe Unix-Effekte, -Probleme, Programm-Crashes neu mit Strace zu betrachten und damit schneller zu Lösungen und neuen Erkenntnissen zu gelangen.
